Eingewöhnung

Die Anmeldung zur Aufnahme in unsere Einrichtung erfolgt durch ein Elterngespräch mit unserer Leiterin Sigrid Nau.

 

Unsere Kita bietet den Eltern und Kindern die Möglichkeit einmal im Monat an der Krabbelgruppe teilzunehmen. Diese findet vormittags am ersten Mittwoch im Monat statt und richtet sich an Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. Eltern und Kinder haben so die Möglichkeit den Kitaalltag, unter der Begleitung und Betreuung einer Erzieherin, bereits im Vorfeld kennenzulernen. Die Kinder können erste Kontakte zu Gleichaltrigen schließen und die Eltern können sich bereits untereinander kennen lernen.

 

Wir streben mit den Eltern eine Eingewöhnungszeit von vier Wochen an. In dieser Zeit wird das Kind durch einen Elternteil begleitet. Die tägliche Dauer des Aufenthalts richtet sich nach dem Wohlbefinden des Kindes. Je nachdem kann die Eingewöhnungszeit auch verlängert oder verkürzt werden.

 

Zu Beginn erkunden die Eltern gemeinsam mit ihrem Kind den Raum und die Umgebung. Diese Zeitspanne wird von Tag zu Tag gesteigert. Dabei lernen sich Erzieher, Kind und Eltern kennen, Fragen und wichtige Informationen können dabei geklärt und ausgetauscht werden. In den ersten Tagen wird die Erzieherin das Kind beobachten und abwarten, bis das Kind von sich aus Kontakt zu ihr aufnimmt. Somit schaffen wir eine sichere und stabile Grundlage für den Start in das Kitaleben.

Hat das Kind Kontakt zu dem Erzieher aufgenommen und nimmt die Angebote des Erziehers an, kann mit der ersten Trennung begonnen werden. Dabei verabschiedet sich der Elternteil vom Kind und verlässt für wenige Minuten den Raum. Während dieser Zeit bleibt der Elternteil noch innerhalb des Hauses, später kann die Einrichtung auch verlassen werden. Im weiteren Verlauf der Eingewöhnung wird die Trennungszeit von Tag zu Tag verlängert und das Kind wird in die Abläufe des Kitaalltags eingeführt. Es wird gemeinsam gespielt und gegessen. Nach den vier Wochen ist das Kind in der Regel angekommen. Auch wenn die Trennung am Morgen manchmal noch schwer fällt, lässt das Kind sich von der Erzieherin trösten und freut sich auf das Spiel mit den anderen Kindern.

 

 

Während dieser Zeit ist es sehr wichtig, dass die Eltern dem Kind ein Gefühl von Sicherheit geben. Auch wenn die Eltern verunsichert sind, was in dieser Situation durchaus verständlich ist, ist es notwendig diese Verunsicherung dem Kind nicht zu vermitteln. Die Eltern sollten mit dem Kind sprechen, ihm Mut machen und die (Vor-)Freude und Neugier auf den Kindergarten wecken.