Vorschulgruppe

Die ältesten Kinder der Gruppen bilden nach den Sommerferien die Vorschulgruppe. Das letze Jahr im Kindergarten ist sowohl für die Kleinen als auch für Eltern und Erzieher eine aufregende, aber oft auch anstrengende Zeit. Die Vorschulkinder freuen sich in der Regel über ihre neue Rolle, genießen es, nun zu den „Großen“ zu gehören und blicken mit Spannung auf die baldige Einschulung. Aus pädagogischer Sicht warten im letzten Jahr vor dem Schulbesuch aber auch viele Herausforderungen auf die Kinder, wenn es darum geht den Übergang zwischen Kindergarten und Schule möglichst problemlos zu meistern. Die Kinder freuen sich auf die neue Gruppenkonstellation und auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen die auf sie warten. Die Kinder haben vor der Einschulung die Chance sich mit Gleichaltrigen zu messen und neue Freundschaften zu knüpfen. Durch den Gruppenverband wird die Vorfreude auf die Schule stark gefördert.

 

 

Das Vorschuljahr ist durch vielfältige Aktivitäten geprägt:

 

  • Die Kinder können am Englischunterricht mit Frau......... teilnehmen und ersten Kontakt mit einer neuen Sprache aufnehmen.

 

  • Im Vorschulunterricht mit Frau Nau werden die Kinder spielerisch an die Schule herangeführt und kommen mit Buchstaben, Zahlen und ersten kleinen Hausaufgaben in Kontakt. Ziel ist es, Schule erlebbar zu machen und kennen zu lernen.

 

  • In Musik, angeleitet durch Susi, lernen die Kindern neue Lieder, Gedichte und Tänze, welche bei Auftritten vorgetragen und aufgeführt werden.

 

  • Einmal im Monat kommt Frau Spitzner, Katechetin der evangelischen Kirche, zu Besuch und macht gemeinsam mit den Kindern Vorschulchristenlehre.

 

  • Frau Lukas, Waldpädagogin im Forstlehrgarten Neustadt (Dosse), besucht die Kinder ebenfalls einmal im Monat und arbeitet mit ihnen in der Arbeitsgemeinschaft Waldgeister. Sie erzählt den Kindern etwas über die Natur und den Wald. Manchmal hat sie auch ein Tier oder ein Insekt mit dabei.

 

 

Folgende Entwicklungsbereiche werden Gezielt wichtig, wenn es um die sogenannte „Schulfähigkeit“ geht:

  • Feinmotorik (die richtige Stifthaltung, die Fähigkeit, sich eigenständig an- und auszuziehen, eine Schleife binden zu können, das Vermögen, Buchstaben und zahlen zu schreiben usw.)

 

  • soziale und emotionale Kompetenz (Frustrationstoleranz, die Fähigkeit zu planen und sich selbst zu organisieren, Regelverständnis, Empathie, Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein, Problemlösungskompetenz usw.)

 

  • Kognitive Kompetenz (Zahlenverständnis, simultanes Erfassen von Mengen, Konzentrations- und Merkfähigkeit, die Fähigkeit, sich Sachwissen anzueignen, das Verständnis für sachliche Zusammenhänge, Interesse an Sachthemen usw.)

 

  • Sprachkompetenz (altersgerechter passiver und aktiver Wortschatz, die Fähigkeit, komplexe, grammatikalisch richtige Sätze zu bilden, die Fähigkeit, Gehörtes und Gesehenes in eigenen Worten wiederzugeben usw.)

 

Desweiteren finden viele Kreativ- und Gestaltungsangebote statt, um die Finger- und Handmotorik zu schulen und zu stärken. Der Umgang mit Schere, Stiften, Pinseln, Anspitzern, Papier und Klebestiften wird gezielt gefördert. Die Kinder werden so auf den Schulalltag und dem Umgang mit den Arbeitsmaterialien vorbereitet.